Edge-Grundsatz Zielgruppe: Anwender und Betreuer · Stand: 06.11.2026 Der Edge ist das Eingangstor für Menschen. Oberflächen und Dashboards bekommen dort einen eigenen Hostnamen. Maschinen sprechen intern miteinander und nie über den Edge. Regeln Für Menschen über den Edge: Web-Oberflächen (z. B. Traefik-Dashboard, Nomad-UI, Grafana, Graylog) bekommen einen Hostnamen unter der passenden Wildcard (Lab: *.lab.bre1.dexpro.services ) und einen Router am Edge-Traefik. Keine Umwege: keine SSH-Tunnel, keine Port-Forwards, keine ungeschützten Admin-Ports. Maschinen intern: Dienste untereinander (z. B. Backup-Jobs zur Nomad-API, Consul zu Nomad) nutzen interne Namen wie *.service.consul und nie Edge-Hostnamen. Nie über den Edge: interne Jobs, APIs für Maschinen und OpenBao. Ein interner Dienst, der über den Edge erreichbar ist, ist von außen angreifbar. Im Zweifel bleibt ein Dienst intern. Vorgehen: Oberfläche veröffentlichen Hostnamen unter der Wildcard der Umgebung wählen. Bei Diensten in Nomad oder Consul: Route über Tags im Consul-Katalog definieren. Der Edge übernimmt sie automatisch. Wie das geht, steht in Router per Consul-Tags definieren . Ob der Weg direkt oder über den internen Ingress läuft, erklärt Dienst veröffentlichen: Edge oder interner Ingress . Prüfen, dass die Oberfläche eine Anmeldung hat. Der Edge ersetzt keine Authentifizierung. Stolperfallen Admin-APIs von Traefik lauschen nur lokal ( 127.0.0.1:8080 ). Das Dashboard läuft über einen eigenen Router. Datenbank-Verbindungen über Edge-TCP-Entrypoints sind nur intern. Die Datenbank sieht dabei die IP des Edges, nicht die des Clients. Grants mit Host-Beschränkung müssen das berücksichtigen. Weiterführend Dienst veröffentlichen: Edge oder interner Ingress Buch Traefik: Router per Consul-Tags definieren Firewall-Freigaben anfragen Buch OpenBao: Erreichbarkeit