Secrets-Grundsätze Zielgruppe: Anwender und Betreuer · Stand: 06.11.2026 Ein Secret, das einmal in einem Log, einem Ticket oder einem Commit stand, gilt als bekannt und muss rotiert werden. Diese Grundsätze verhindern das. Regeln Nie im Code: keine Secrets in Repos, locals , Default-Werten oder Beispieldateien. Nie in Ausgaben: Logs, Pipeline-Ausgaben, Tickets, Chats und Doku nennen höchstens den Namen eines Secrets, nie den Wert, auch nicht teilweise. Terraform: Secrets nicht als Trigger o. Ä. verwenden, die im Plan erscheinen (höchstens als Hash). Werte im State sind unvermeidlich. Deshalb ist der State geschützt. CI-Variablen: Secrets als masked, hidden und protected anlegen. Protected heißt: nur auf geschützten Branches verfügbar. Skripte: Trockenlauf als Default. Secrets nur zur Laufzeit lesen (z. B. per stdin), nie als Argument in der Kommandozeile. Neu ablegen: in OpenBao (siehe Wohin mit Secrets ). Taucht ein Secret doch in einem Job-Log auf: Fehler beheben, Secret rotieren und danach das Log löschen. In dieser Reihenfolge. Stolperfallen Befehle wie env , printenv oder set -x geben Secrets aus der Umgebung aus. Masking in GitLab greift nur bei einzeiligen Werten. Mehrzeilige Werte (z. B. Schlüssel) deshalb Base64-kodiert ablegen. Weiterführend Wohin mit Secrets